Das KNE vermittelt ab sofort spezialisierte Mediatoren – Konfliktklärung in der Energiewende wird gestärkt - Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende Das KNE vermittelt ab sofort spezialisierte Mediatoren – Konfliktklärung in der Energiewende wird gestärkt - Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende

Berlin, 05. Juli 2017

Das KNE vermittelt ab sofort spezialisierte Mediatoren – Konfliktklärung in der Energiewende wird gestärkt

Am Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) wurde der erste Fortbildungskurs für Mediatorinnen und Mediatoren zum Konfliktfeld Naturschutz und Energiewende erfolgreich abgeschlossen. Die feierliche Auszeichnung der Mediatorinnen und Mediatoren fand in den Räumen des KNE statt.

Das im Auftrag des Bundesumweltministeriums tätige Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) hat den ersten spezialisierenden Fortbildungskurs „Konfliktfeld Naturschutz und Energiewende“ durchgeführt. 17 Teilnehmende legten am 1. Juli 2017 erfolgreich ihre Prüfung ab. Die in Kooperation mit dem Bundesverband Mediation (BM e. V.) entwickelte Fortbildung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Konfliktmanagement (IKM) der Europa-Universität Viadrina umgesetzt. Auf Nachfrage vermittelt das KNE die Mediatorinnen und Mediatoren für konkrete Konfliktbearbeitungen (www.naturschutz-energiewende.de/beratung). „Beim Ausbau der erneuerbaren Energien sind Eingriffe in die Landschafts- und Ökosysteme und in das Lebensumfeld der Anwohnerinnen und Anwohner unvermeidlich. Die Bearbeitung von daraus resultierenden Konflikten stellt spezielle Anforderungen an Mediationsverfahren. Unsere Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer können die Bearbeitung und Klärung von Konflikten vor Ort professionell und gezielt unterstützen“, erklärt KNE-Direktor Dr. Torsten Ehrke. „Wir freuen uns, dass wir unseren Mediatorenpool weiter ausbauen und Konfliktparteien in allen Regionen Deutschlands versierte Mediationskräfte vermitteln können,“ so Ehrke weiter. Themen der Seminarmodule waren unter anderem die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen von Energiewende-Projekten, die Arbeit mit Interessensvertretern und größeren Gruppen, die Auftrags- und Verfahrensgestaltung im Bereich der öffentlichen Planung sowie die Vertiefung der methodischen Kompetenzen. Die Fortbildung wurde mit einer Prüfung abgeschlossen. Die Ausbildung wurde von Professorin Ulla Gläßer und Dr. Markus Troja, Institut für Konfliktmanagement der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) – beide akkreditierte Ausbilder nach den Richtlinien des Bundesverband Mediation e. V. – im Auftrag des KNE geleitet und durchgeführt. Im September 2017 beginnt am KNE der zweite Fortbildungskurs; die Bewerbungsrunde hierfür ist bereits abgeschlossen.

www.naturschutz-energiewende.de/beratung

Kontakt: Anke Ortmann – [email protected].

T.: +49 (0) 30 – 76 7373 8 12