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Aktuelles

21.11.2024 | Aktuelles

Aktuelles aus Bund und Ländern

Der Bundesrat befürchtet einen Anstieg der Umweltklagen durch die von der Bundesregierung angestrebten Änderungen des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes. Die Herbst-Energieministerkonferenz endete mit einem klaren Bekenntnis für die Fortführung der Energiewende. In Mecklenburg-Vorpommern sollen Anreize für die Wiedervernässung von Moorböden und das Aufstellen von PV-Anlagen auf wiedervernässten Flächen geschaffen werden. Der Freistaat Sachsen nimmt im ersten Halbjahr 2024 den Spitzenplatz unter den Flächenländern beim flächenbezogenen Zubau von erneuerbaren Energien ein.
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Spielfiguren mit Bändern verbunden
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19.11.2024 | Aktuelles

Fachforum des KNE-Pool fĂĽr Prozessgestaltung, Mediation und Moderation

Am 13. November 2024 kam der KNE-Pool für Prozessgestaltung, Mediation und Moderation zu seinem regelmäßigen Herbst-Fachforum zusammen, um sich fachlich und methodisch auszutauschen und weiterzubilden. Im Zentrum stand diesmal die Frage danach, welche aktuellen Erkenntnisse es von Seiten der Wissenschaft zu den Erwartungen von Bürgerinnen und Bürgern an Kommunikation in Energiewendeprojekten gibt. Diskutiert wurde, wie sich das in der konkreten Vor-Ort-Arbeit der KNE-Mediatorinnen und -Mediatoren in Informationsveranstaltungen, Beteiligungsprozessen und weiteren Dialogformaten widerspiegelt. Zu Gast war dieses Mal Prof. Helena Stehle von der Universität Münster. In Ihrem Impuls wurde unter anderem deutlich, dass es aus Sicht der Forschung sehr unterschiedliche „Dialogtypen“ gibt. Deren unterschiedliche Erwartungen gilt es zu berücksichtigen, wenn man möglichst viele lokale Akteure mit ihren Anliegen, Fragen und Ideen ins Gespräch miteinander bringen will. Das deckt sich mit den Erfahrungen unserer Kommunikationsexpertinnen und Experten im KNE-Pool für Prozessgestaltung, Mediation und Moderation, macht aber die Bandbreite nochmal auf wissenschaftlich systematische Weise deutlich und untermauert die langjährige praktische Erfahrung mit empirischen Befunden. Näheres zu den Forschungsergebnissen der Universität Münster finden sich hier. Daran anknüpfend, stellt sich zunehmend die Frage, wie auch dialogskeptische Menschen in Verständigungsprozesse vor Ort gut einbezogen werden können. Dazu bleibt der Pool weiter mit seinen vielfältigen Methodenerfahrungen im Austausch. Wenn Sie selbst kommunikative, vermittelnde Unterstützung zu konkreten Projekten im Bereich Energiewende und/oder Naturschutz haben, wenden Sie sich gern vertrauensvoll an uns. Der KNE-Pool steht Ihnen mit seiner Expertise und Erfahrung bundesweit zur Verfügung.

Das Angebot des KNE-Mediationspools: Energiewende gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestalten

In Ihrer Kommune sind Energiewendeprojekte in der Diskussion? Die frühzeitige Einbeziehung aller Beteiligten fördert Lösungen, von denen alle profitieren können. Der KNE-Pool für Prozessgestaltung, Mediation und Moderation bietet dafür professionelle Unterstützung. Ob in Bürgerinformationsveranstaltungen, einer klassischen Mediation oder anderen passgenauen Formaten: Die regionalen Kommunikations-Expertinnen und Experten des KNE begleiten alle Beteiligen und Betroffenen vor Ort kompetent dabei, einen konstruktiven Umgang mit den vielfältigen Veränderungen zu entwickeln.

Mehr zum Thema

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Mann am Rednerpult auf einer Veranstaltung
KNE
19.11.2024 | Aktuelles

Flächenanforderungen des Naturschutzes

Dr. Elke Bruns, Leiterin Fachinformation am KNE, war zu einem Vortrag über das Thema Flächenanforderungen des Naturschutzes auf dem Naturschutztag Schleswig-Holstein am 14. November 2024 in Neumünster eingeladen. In ihrem Vortrag skizzierte sie eingangs die Beschleunigungsgesetzgebung für die erneuerbaren Energien seit 2022. Diese habe nicht nur die Genehmigungsvoraussetzungen vereinfacht, sondern zugleich auch die Voraussetzungen geschaffen, dass anstelle von Schutzmaßnahmen auch Ausgleichszahlungen geleistet werden können. Diese sollen in das nationale Artenhilfsprogramm (AHP) fließen. Darüber hinaus sollen Artenhilfsmaßnahmen finanziert werden, die etwaigen Bestandsverlusten entgegenwirken. Für die Umsetzung dieser Maßnahmen werden allerdings Maßnahmeflächen benötigt. Der Zugriff auf Maßnahmeflächen muss gewährleistet sein, zumal der Erwerb landwirtschaftlicher Flächen aus Mitteln des AHP nicht möglich ist. Die Flächenbereitstellung und planerische Sicherung von Maßnahmeflächen wäre einfacher, wenn es auch für Naturschutzflächen ein „Bedarfsgesetz“ gäbe. Ein solches Gesetz könnte den Zugriff auf Flächen für Naturschutzzwecke verbessern. In der Konkurrenz um Flächen sei der Naturschutz ohne einen solchen Hebel unterlegen. Ungeachtet der Flächenkonkurrenz um stellte sie anschließend dar, welche Flächenanforderungen aus den strategischen Zielen der EU-Biodiversitätsstrategie und der EU-Wiederherstellungsverordnung auf europäischer Ebene resultieren. Sie zeigte auf, dass das Ziel, 30 % der Landesfläche und 30 % der Meeresfläche bis 2030 unter einen effektiven Schutz zu stellen, noch nicht erfüllt sei. Bisher habe Deutschland erst Schutzgebiete im Umfang von 21 % an die EU gemeldet. In den Bundesländern gebe es laut einer Studie des NABU quantitativ wie qualitativ deutliche Unterschiede. Insgesamt müssten noch Schutzgebietsflächen nachgemeldet werden. Das treffe auch für Schleswig-Holstein zu, das bisher nur 11 % der Landesfläche gemeldet habe. Die Veranstaltung war mit zirka 950 Teilnehmenden sehr gut besucht. Vom Minister über den behördlichen Naturschutz, den Verbänden bis hin zu den professionellen und ehrenamtlichen Kräften, die mit der praktischen Umsetzung von Maßnahmen befasst sind, war ein breites Spektrum des Naturschutzes vertreten. Auch die Land- und Forstwirtschaft, Wasser- und Bodenverbände und Vertreter der Erneuerbaren-Branche haben die Möglichkeit genutzt, sich zum Tagungsmotto, der „Koexistenz von Naturschutz und erneuerbaren Energien“ auszutauschen. Foto: Tobias Goldschmidt, Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein, eröffnete die Veranstaltung.
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Fragen & Antworten

Frage des Monats:

Bei der bedarfsgerechten Abschaltung  einer WEA als Schutzmaßnahme zur Senkung des Kollisionsrisikos für Vögel und Fledermäuse wird der Rotor in den sog. „Trudelbetrieb“ versetzt.  Wie ist dieser definiert, mit welcher Rotordrehzahl ist dabei zu rechnen? Wie schnell kann dies erreicht werden?

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Dialog & Mediation

„Als unabhängige und neutrale Einrichtung unterstützen wir Sie mit unserem Mediationspool dabei, bei Konflikten naturverträgliche Lösungen zu finden.“

Termine & Veranstaltungen

Di - Mi | 03. - 04. Dez 2024

BWE-Konferenz Windenergie & Artenschutz

Der Bundesverband WindEnergie e.V. veranstaltet in Hannover eine Windenergie und Artenschutz-Konferenz unter dem Thema „RED III – Gamechanger beim Windenergieausbau?“. Dr. Elke Bruns, Dr. Mathis Danelzik und Jenny Lassmann aus dem KNE werden an der Konferenz teilnehmen. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung
Hannover
Di | 10. Dez 2024

Agrarbündnis Online-Fachgespräch „Photovoltaikanlagen auf Moorflächen –eine neue wirtschaftliche Perspektive für landwirtschaftliche Betriebe?“

Das AgrarbĂĽndnis lädt am 10. Dezember 2024 zum Online-Fachgespräch „Photovoltaikanlagen auf Moorflächen –eine neue wirtschaftliche Perspektive fĂĽr landwirtschaftliche Betriebe?“ ein. Dr. Julia Wiehe, Leiterin des Team Solar am KNE, wird auf dieser Veranstaltung einen Vortrag zum Thema „Stromerzeugung auf wiedervernässten Mooren – die Vorgaben des EEG“ halten. Anmeldung Programm zur Veranstaltung
Online
Aktuell ist keine KNE-Veranstaltung geplant. Wir halten Sie hier und in unserem Newsletter auf dem Laufenden