Energiewende in kulturhistorisch geprägten Landschaften? - Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende Energiewende in kulturhistorisch geprägten Landschaften? - Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende

Neubrandenburg, 8. Mai 2019

Energiewende in kulturhistorisch geprägten Landschaften?

Dr. Mathis Danelzik, Leiter der Dialoggestaltung im KNE, berichtete im Rahmen der Veranstaltung "Gutslandschaften - Veränderung als Chance" in seinem Vortrag „Verträglichkeit von Windenergie und Denkmälern. Ergebnisse eines Fachdialogs zum UNESCO-Welterbe“ über den KNE-Fachdialog „Energiewende in der Nähe von UNESCO-Welterbe“.

Die Hochschule Neubrandenburg, der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Mecklenburg-Vorpommern, das Landesamt für Denkmalpflege in Brandenburg und die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur Mecklenburg-Vorpommern hatten am 8. Mai zu der Tagung in die Hochschule Neubrandenburg eingeladen.

Der ländliche Raum des Nordosten Deutschlands ist von einem dichten Netz an Gutsbetrieben geprägt, zu denen in vielen Fällen Landschaftsgärten gehören, die die umgebende Agrarlandschaft kompositorisch einbeziehen. Die Tagung beschäftigt sich mit neuen Nutzungsansprüchen in diesen Räumen, zu denen auch Anlagen der erneuerbaren Energien zählen.

Dr. Mathis Danelzik nutzte die Gelegenheit, sich mit den Teilnehmenden – überwiegend Akteure des Denkmal- und Landschaftsschutzes und Landschaftsarchitekten – über die Herausforderungen durch den aktuellen gesellschaftlichen Umbruch, der neue Nutzungsansprüche definiert und zunehmend Veränderungen in der vielfach kulturhistorisch geprägten Landschaft nach sich zieht, auszutauschen.

Weitere Informationen zum Fachdialog "Energiewende in der Nähe von UNESCO-Welterbe".

Bildquelle: Pixabay, Fotograf: ZYX.