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Veröffentlicht
19.05.2022
Schlagworte
  • Artenschutz
  • Rotmilan
  • Vögel
  • Windenergie

Frage

Was ist eine Habitatpotenzialanalyse und für welche kollisionsgefährdeten Vogelarten ist sie im Rahmen der Signifikanzprüfung geeignet?

!Antwort

Im Rahmen der Genehmigungsverfahren zur Errichtung von Windenergieanlagen (WEA) muss fachlich geprüft werden, ob das Tötungs- und Verletzungsrisiko von Vogelarten nach § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG durch die geplante Anlage signifikant erhöht wird.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) haben ein Eckpunktepapier zur Beschleunigung des naturverträglichen Ausbaus der Windenergie an Land veröffentlicht (BMUV u. BMWK  2022). Die Bundesregierung will bundeseinheitliche gesetzliche Standards für die Signifikanzprüfung einführen und damit zur Vereinfachung des Genehmigungsverfahrens beitragen.

Die Prüfung des signifikant erhöhten Tötungsrisikos bezieht sich auf artspezifische festgelegte Nah- und Prüfbereiche. Im Nahbereich gilt die Regelvermutung, dass das Tötungsrisiko der betroffenen Arten signifikant erhöht ist und nicht durch Schutzmaßnahmen unter die Signifikanzschwelle gesenkt werden kann. Eine Ausnahmeerteilung für diesen Bereich soll aber möglich sein. Im engeren Prüfbereich gilt ebenfalls die Regelvermutung, dass das Tötungsrisiko der betroffenen Arten signifikant erhöht ist. Diese Regelvermutung kann mittels einer Habitatpotenzialanalyse widerlegt werden, wohingegen die umfangreichere Raumnutzungsanalyse nur noch im Einzelfall angewendet werden soll. Zudem soll es möglich sein, das signifikant erhöhte Tötungsrisiko durch artspezifische Vermeidungsmaßnahmen zu senken.

Im erweiterten Prüfbereich gilt die Regelannahme, dass hier das Tötungsrisiko nicht signifikant erhöht ist. Mit einer Habitatpotenzialanalyse kann diese Annahme widerlegt werden.

Habitatpotenzialanalyse für WEA-sensible Vogelarten

Definition, Begriffsverwendung

Die Habitatpotenzialanalyse wird im „Signifikanzrahmenpapier“ der Umweltministerkonferenz[1] als eine fachlich anerkannte Methode beschrieben, welche zur Ermittlung des Tötungs- und Verletzungsrisikos von kollisionsgefährdeten Brutvogelarten herangezogen werden kann. (UMK 2020)

Ziel der Habitatpotenzialanalyse ist es, die voraussichtliche Raumnutzung von kollisionsgefährdeten Vogelarten auf der Grundlage von Habitatstrukturen zu prognostizieren. Sie berücksichtigt die wesentlichen Geländemerkmale des Prüfbereichs (Landschaftsmorphologie, Landschaftsstruktur, Infrastruktur) und andere funktionale Elemente (z. B. Lebensstätten, regelmäßige Aufenthaltsorte, Nahrungshabitate), welche die Raumnutzung beeinflussen können. Eine systematische Erfassung von Flugbewegungen der betroffenen Brutvögel wie bei der Raumnutzungsanalyse erfolgt hingegen nicht (LAG VSW 2021).

Die Leitfäden der Länder beinhalten eine Vielzahl an Begriffen, welche synonym zu dem Begriff Habitatpotenzialanalyse verwendet werden, oder ähnliche, aber nicht unbedingt deckungsgleiche Methoden beschreiben. So werden unter anderem die Begriffe Habitatanalyse, Potenzialanalyse, Habitatnutzungsanalyse, Habitateignungsanalyse und Nahrungsflächenanalyse verwendet. Die Nahrungsflächenanalyse, welche in Brandenburg für den Rotmilan Anwendung findet, unterscheidet sich von der Habitatpotenzialanalyse dahingehend, dass in ihr der Fokus auf potenziellen Nahrungsflächen und Flugwegen liegt. Andere häufige Aufenthaltsorte (zum Beispiel Schlafplätze) werden in die Recherche nicht einbezogen.

Methode

Im Rahmen der Habitatpotenzialanalyse werden zuerst diejenigen Geländemerkmale und funktionalen Elemente im Untersuchungsraum erfasst, welche das Raumnutzungsverhalten der vorkommenden WEA-sensiblen Brutvogelarten voraussichtlich maßgeblich beeinflussen (Habitatpotenzialerfassung).

Berücksichtigt werden müssen dabei laut LAG VSW (2021) folgende Elemente:

  • Landschaftsmorphologie (z. B. Täler, Bergrücken, Hangkanten, Plateaulagen),
  • Landschaftsstruktur (z. B. Wald-Offenland-Grenzen, Feldraine, Hecken, Baumreihen),
  • Infrastruktur (z. B. Verkehrstrassen, Freileitungen, Kanäle, Gräben),
  • Lebensstätten (z. B. Horststandorte, Schlafplätze),
  • regelmäßige Aufenthaltsorte (z. B. Sitzwarten, Schlaf- und Sammelplätze, Kröpfplätze),
  • Nahrungshabitate (z. B. Gewässer, Kompostanlagen, landwirtschaftliche Kulturen).

Die Größe des Untersuchungsraumes entspricht dabei dem festgesetzten artspezifischen Prüfbereich.

Brutpaar- und standortbezogene Habitatpotenzialanalyse

Bei der Festlegung des Prüfbereiches wird zwischen der brutpaarbezogenen und standortbezogenen Habitatpotenzialanalyse unterschieden (UM BW u. LUBW 2021). Ein brutpaarbezogener Prüfbereich um den Standort der Fortpflanzungsstätte erlaubt es, die Habitatausstattung im gesamten Aktionsraum des Brutpaares zu betrachten.

Ist der Brutplatz hingegen nicht bekannt, bietet sich alternativ eine standortbezogene Habitatpotenzialanalyse an. Hierbei wird der Untersuchungsraum ausgehend vom Vorhabenstandort abgegrenzt. Bei dieser Abgrenzung wird nur ein Ausschnitt des Aktionsraumes betrachtet. Dies hat zur Folge, dass möglicherweise wichtige Nahrungshabitate und Flugkorridore nicht erfasst werden oder Habitate am WEA-Standort überbewertet werden, wenn sich andere Habitate mit hoher Qualität außerhalb des betrachteten Bereiches befinden. Darüber hinaus sind die Möglichkeiten, räumlich funktionale Beziehungen bzw. regelmäßig genutzte Flugwege abzuleiten, begrenzt.

Erfassung und Datengrundlagen

Für die brutplatzbezogene Habitatpotenzialanalyse ist die Erfassung der Brutplätze nach dem Methodenstandard von Südbeck et al. (2005) essenziell (LAG VSW 2021). Bei versteckt lebenden Arten (z. B. Baumfalke, Schwarzstorch, Wespenbussard) ist das Auffinden und damit die vollständige Erfassung (insbesondere je größer der Untersuchungsraum ist) erschwert (Südbeck et al. 2005). Soweit Brutplatzkartierungen vorliegen und den Fachämtern die Brutstandorte bekannt sind, werden diese in der Regel verifiziert, um zu klären, ob der Brutstandort einer aktuellen Nutzung unterliegt.

Die Datengrundlage für Habitatpotenzialanalyse bilden u. a. Luftbilder, topografische Karten, NATURA-2000-Managementpläne, Biotoptypenkarten und Daten zur Gewässerstrukturgüte. Die daraus erlangten Erkenntnisse werden ggf. mithilfe von Geländebegehungen und Einzelbeobachtungen oder indirekten Nachweisen auf die Anwesenheit einer Art (z. B. Federn, Rupfungen, Gewölle) ergänzt bzw. verifiziert. Generell wird die Habitatpotenzialanalyse für jede Art oder ökologische Gilde separat durchgeführt.

Bewertung der potenziellen Habitateignung und Raumnutzung

Im Anschluss an die Datenaufnahme wird die potenzielle Habitateignung der im Prüfbereich vorkommenden Nahrungshabitate fachgutachterlich eingeschätzt.

Die (artspezifische) Habitateignung kann in drei Stufen differenziert werden (BfN u. KNE 2020):

Eine überdurchschnittliche Habitateignung liegt vor, wenn die Habitate essenzielle Teilhabitate der betroffenen Art darstellen (z. B. bevorzugte Jagd- und Streifgebiete, regelmäßige Schlafplätze, Ansitz- und Rufwarten). Eine durchschnittliche Habitateignung ist gekennzeichnet durch eine großräumige und diffuse Verteilung von Nahrungshabitaten. Eine geringe oder fehlende Habitateignung liegt vor, wenn das Habitat ungeeignet ist oder Störungen bestehen, die zu Meideverhalten seitens der untersuchten Vogelarten führen.

Habitateignung Merkmale
überdurchschnittlich essenzielle Nahrungshabitate
durchschnittlich großräumige und diffus verteilte Nahrungshabitate
gering oder fehlend keine geeigneten Nahrungshabitate und/oder Störungen

Auf Basis der Brutvogelkartierung, Habitateignung und der Biologie bzw. Ökologie der Art wird schließlich die potenzielle Raumnutzung der betreffenden Arten im Untersuchungsgebiet eingeschätzt. Hier erfolgt eine Kategorisierung in hohe, durchschnittliche oder fehlende bzw. geringe Raumnutzung (BfN u. KNE 2020). Eine potenziell hohe Raumnutzung ist im Vorhabenbereich dann gegeben, wenn eine überdurchschnittliche Habitateignung vorliegt oder das Vorhaben im Bereich räumlich-funktionaler Beziehungen bzw. bevorzugter Flugwege zu anderen Habitaten liegt. Entsprechend liegt eine durchschnittliche oder geringe Raumnutzung vor, wenn eine durchschnittliche bzw. geringe Habitateignung gegeben ist oder im Vorhabenbereich wenige bzw. keine räumlich-funktionalen Beziehungen bzw. bevorzugten Flugrouten bestehen.

Die Ergebnisse werden zusammen mit dem kartierten bzw. recherchierten Brutvorkommen kartografisch dargestellt. Dabei sollen diejenigen Flächen herausgearbeitet werden, welche potenziell durch vergleichsweise häufige Überflüge oder durch Meideverhalten der kollisionsgefährdeten Art gekennzeichnet sind. Generell gewinnt die Habitatpotenzialanalyse an Aussagekraft, je differenzierter Strukturen und ihre Nutzung herausgearbeitet und qualitativ beurteilt werden.

Anwendung in den Bundesländern (laut Leitfäden)

Das Bundesamt für Naturschutz und das Kompetenzzentrum für Naturschutz und Energiewende haben auf der Basis der Veröffentlichung der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW 2021) eine gestufte Vorgehensweise zur Ermittlung des Tötungs- und Verletzungsrisikos an geplanten Windenergieanlagen vorgeschlagen (BfN u. KNE 2020).

Die erste Stufe beinhaltet eine Brutvogelkartierung und eine Datenrecherche. Werden für kollisionsempfindliche Brutvogelarten oder Arten mit Meideverhalten in Bezug auf die Windenergieanlage im artspezifischen Prüfbereich um den geplanten Anlagenstandort Brutvorkommen nachgewiesen oder sind diese potenziell anzunehmen, so ist im nächsten Schritt eine Habitatpotenzialanalyse durchzuführen. Liefert die Habitatpotenzialanalyse Hinweise auf eine erhöhte Raumnutzung im Bereich des Vorhabenstandortes oder kann sie keine verlässlichen Prognosen liefern (zum Beispiel bei strukturell homogenem Untersuchungsgebiet), so ist eine vertiefende Untersuchung mittels Raumnutzungsanalyse notwendig.

Diese gestufte Vorgehensweise wird in den Ländern Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen laut Leitfaden angewendet. In Bayern, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein ist eine Kombination aus Habitatpotenzialanalyse und Raumnutzungsanalyse vorgesehen. Mecklenburg-Vorpommern ist das einzige Bundesland, in welchem i. d. R. ausschließlich die Habitatpotenzialanalyse genutzt wird, während die Raumnutzungsanalyse nur im Einzelfall Anwendung finden soll. In Nordrhein-Westfalen, im Saarland und in Sachsen-Anhalt ist im Gegensatz dazu keine Habitatpotenzialanalyse vorgesehen.

Aussagekraft der Habitatpotenzialanalyse für Vogelarten

Arten unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich der Breite des Nahrungsspektrums und der Vielfalt der bewohnten Lebensräume voneinander. Die Endpunkte dieser kontinuierlichen Skala werden Generalist und Spezialist genannt. Generalisten unter den Vogelarten können ein breites Nahrungsspektrum besitzen oder sehr flexibel in der Wahl das Brutstandortes sein. Spezialisten sind hingegen bei der Nahrungssuche auf wenige Tier- oder Pflanzenarten beschränkt oder benötigen für ihre Brutstandorte bestimmte Lebensräume. Somit haben Spezialisten eine engere Habitatbindung als Generalisten. (Baur 2021 S. 70 f.)

Nachfolgend werden diejenigen Arten hinsichtlich ihrer Habitatbindung und der Eignung der Habitatpotenzialanalyse (HPA) dargestellt, welche in der Artenliste des Eckpunktepapiers (BMUV und BMWK 2022) enthalten sind. Dies erfolgt auf Basis von Informationen von UM BW u. LUBW (2021), LUNG MV (2016), MELUND SH (2021) und SMEKUL SN (2021).

 

Art Angaben zur Habitatpräferenz[2] Eignung und Aussagekraft der HPA
Baumfalke Jagd im freien Luftraum auf halboffenen Flächen oder in Feuchtgebieten. Eignung und Aussagekraft begrenzt.
Fischadler Für Nahrungssuche (Fische) an Gewässer gebunden. Eignung und Aussagekraft gut.
Kornweihe Art des Offenlandes. Eignung gut, Differenzierungsmöglichkeit innerhalb des Offenlandes begrenzt.
Rohrweihe Art des feuchten Offenlandes,

Flüge im Rotorbereich hauptsächlich nahe Brutplatz (Erfassung von Fortpflanzungsstätten am wichtigsten), Jagdflüge sehr niedrig.

Nahrungsopportunist,

bevorzugte Nutzung von linearen Strukturen.

Eignung und Aussagekraft gut.
Rotmilan Generalist/Opportunist, Aktionsraum in Abhängigkeit vom Vorkommen eines hinreichenden Beutetierangebots variabel. Eignung und Aussagekraft begrenzt.
Schreiadler Benötigt attraktive kleintierreiche Nahrungshabitate um Brutwald. Eignung und Aussagekraft gut.
Schwarzmilan Generalist/Opportunist, engere Bindung an Gewässer, Aktionsraum in Abhängigkeit vom Vorkommen eines hinreichenden Beutetierangebots variabel. Aussagekraft begrenzt.
Schwarzstorch Art an Gewässer bzw. grundwassernahe Grünlandflächen gebunden, Entstehungsgebiete von thermischen Aufwinden bevorzugt aufgesucht. Eignung und Aussagekraft gut.
Seeadler Nahrung an Gewässer gebunden, Nahrungsflüge vom Horst zum Gewässer meist geradlinig,

im Winterhalbjahr weniger eng an Gewässer gebunden.

Eignung und Aussagekraft gut.
Steinadler Jagd auf offenen bzw. halboffenen Flächen,

Nahrungsopportunist.

Keine Einschätzung vorhanden.
Sumpfohreule Generalist/Opportunist,

Jagd auf weiträumigen, feuchten Niederungsflächen und Sümpfen.

Eignung und Aussagekraft begrenzt.
Uhu Generalist, Jagdflüge niedrig, aber Distanzflüge in Rotorhöhe;

Besondere Attraktion: Biogasanlagen, Offenställe.

Eignung und Aussagekraft begrenzt (BW, SN); HPA möglicherweise sinnvoll, um potenzielle Flugwege zwischen Brutplatz und attraktiver Nahrungsquelle zu ermitteln (SH).
Wanderfalke Jagd im freien Luftraum (Verfolgungsflug), Brut überwiegend in Wäldern. Eignung und Aussagekraft begrenzt.
Weißstorch Jagd auf Grünland, Brutplätze zumeist künstlich. Eignung und Aussagekraft gut.
Wespenbussard Horst in Wäldern mit alten Laubbäumen, Nahrungshabitate mit Vorkommen von staatenbildenden Wespen. Keine Einschätzung vorhanden.
Wiesenweihe Flüge im Rotorbereich hauptsächlich nahe Brutplatz (Erfassung von Fortpflanzungsstätten am wichtigsten), Jagdflüge sehr niedrig. Eignung und Aussagekraft gut.

Einordnung

Die Habitatpotenzialanalyse hat für Arten mit enger Habitatbindung (Spezialisten) eine größere Aussagekraft als für Generalisten. Je höher die Habitatbindung ist, desto besser lässt sich das Raumnutzungsverhalten einer Art prognostizieren. Für Arten mit enger Habitatbindung (wie dem Seeadler) ist die Belastbarkeit der Prognose hoch, bei Arten mit wenig ausgeprägter Habitatbindung (wie es beim Rotmilan der Fall ist), ist sie hingegen gering.

Für Arten mit geringer Habitatbindung kann es also erforderlich werden, zusätzlich zur Habitatpotenzialanalyse eine Analyse der Flugaktivitäten (so genannte Raumnutzungsanalyse) durchzuführen. Es bleibt zu konkretisieren, bei welchen Arten eine solche Raumnutzungsanalyse regelmäßig erforderlich wird, und bei welchen nur im besonderen Einzelfall.

[1] Konferenz der Umweltminister und Umweltministerinnen und der Umweltsenatoren und Umweltsenatorinnen des Bundes und der Länder der Bundesrepublik Deutschland.

[2] Auf Basis der Auswertung von artenschutzfachlichen Leitfäden der Bundesländer.

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Literaturverzeichnis

Baur, B. (2021): Naturschutzbiologie. 1. Auflage. utb GmbH (Hrsg.), Stuttgart. 440 S.


BfN – Bundesamt für Naturschutz, KNE − Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (2020): Methodenvorschlag des Bundes zur Prüfung und Bewertung eines signifikant erhöhten Tötungsrisikos von Vögeln an WEA (unveröffentlicht). Bonn, Berlin. 43 S.


BMUV – Bundesministerium für Umwelt Naturschutz nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, BMWK – Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (2022): Beschleunigung des naturverträglichen Ausbaus der Windenergie an Land. Eckpunktepapier. 6 S. Link zum Dokument (letzter Zugriff: 18.05.2022).


LAG VSW – Länderarbeitsgemeinschaft der staatlichen Vogelschutzwarten in Deutschland (Hrsg.) (2021): Fachliche Empfehlungen für avifaunistische Erfassung und Bewertung bei Windenergieanlagen-Genehmigungsverfahren – Brutvögel. BfN-Skripten 602. 29 S. Link zum Dokument (letzter Zugriff: 18.05.2022).


LUNG MV – Landesamt für Umwelt Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (2016): Artenschutzrechtliche Arbeits- und Beurteilungshilfe für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen. Teil Vögel. Schwerin. 78 S. Link zum Dokument (letzter Zugriff: 18.05.2022).


MELUND SH – Ministerium für Energiewende Landwirtschaft Umwelt Natur und Digitalisierung (2021): Standardisierung des Vollzugs artenschutzrechtlicher Vorschriften bei der Zulassung von Windenergieanlagen für ausgewählte Brutvogelarten. Arbeitshilfe zur Beachtung artenschutzrechtlicher Belange. S. 97. Link zum Dokument (letzter Zugriff: 18.05.2022)


SMEKUL SN – Sächsisches Staatsministerium für Energie Klimaschutz Umwelt und Landwirtschaft (2021): Leitfaden Vogelschutz an Windenergieanlagen im Freistaat Sachsen. Stand 1. Dezember 2021. 74 S. Link zum Dokument (letzter Zugriff: 18.05.2022).


Südbeck, P., Andretzke, H., Fischer, S., Gedeon, K., Schikore, T., Schröder, K., Sudfeldt, C. (2005): Methodenstandards zur Erfassung der Brutvögel Deutschlands. 1. Auflage. DDA - Dachverband Deutscher Avifaunisten (Hrsg.), Münster. 792 S.


UM BW − Ministerium für Umwelt Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, LUBW − Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (2021): Hinweise zur Erfassung und Bewertung von Vogelvorkommen bei der Genehmigung von Windenergieanlagen. Stuttgart, Karlsruhe. 195 S. Link zum Dokument (letzter Zugriff: 18.05.2022).


UMK (2020): Standardisierter Bewertungsrahmen zur Ermittlung einer signifikanten Erhöhung des Tötungsrisikos im Hinblick auf Brutvogelarten an Windenergieanlagen (WEA) an Land – Signifikanzrahmen. 17 S. Link zum Dokument (letzter Zugriff: 18.05.2022).