Risikokommunikation zu niederfrequenten Feldern - Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende Risikokommunikation zu niederfrequenten Feldern - Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende

Frankfurt am Main, 3. September 2019

Risikokommunikation zu niederfrequenten Feldern beim “Runden Tisch Elektromagnetische Felder“

Der Runde Tisch elektromagentische Felder beschäftigte sich in seiner 18. Sitzung am 3. September 2019 in Frankfurt am Main mit der Risikokommunikation zu niederfrequenten Feldern (Stromleitungen). Hierbei wurden drei aktuelle Ergebnisse aus sozialwissenschaftlichen Forschungsvorhaben dargestellt. Dabei wurde deutlich, dass es in der Bevölkerung keine weitreichenden Kenntnisse über niederfrequente Felder und deren Wechselwirkungen gibt. Dennoch wurde auch deutlich, dass es einen größeren Wunsch nach mehr Information gibt. Die Mitglieder berieten deshalb auch darüber, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um besser und zielführend zu informieren.

Runder Tisch Elektromagnetische Felder (RTEMF)

Der RTEMF ist ein unabhängiges Beratungs- und Diskussionsgremium des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Er soll das BfS bei der Kommunikation von Forschungsergebnissen beratend unterstützen und die Transparenz bei der Vermittlung und Kommunikation von Erkenntnissen vorwiegend auf dem Gebiet der hochfrequenten elektromagnetischen Felder fördern. Unter anderem werden die Auswirkungen von Stromleitungen und die durch sie produzierten elektromagnetischen Felder auf die sie umgebende Fauna und Flora darin behandelt und Anreize für potenzielle Forschung gesetzt. Der Runde Tisch setzt sich aus Vertretern der Wissenschaft, Behörden und Interessenverbänden zusammen. (Quelle: http://www.emf-forschungsprogramm.de).

Das KNE hatte erstmalig am 5. März an der Sitzung des Arbeitskreises "Runder Tisch elektromagnetische Felder“ teilgenommen und gehört diesem Kreis an.

Foto: Thomas B. auf Pixabay.