Mehr Engagement und Beweglichkeit

Berlin, 11. September 2019

Mehr Engagement und Beweglichkeit

Am gestrigen Mittwoch fand die 8. KNE-Beiratssitzung in der KNE-Geschäftsstelle in Berlin statt. Der Beirat wurde inzwischen für seine zweite Amtsperiode (2019-2022) berufen. Neue Mitglieder sind Prof. Dr. Anja Hentschel (Hochschule Darmstadt) und Dr. Stephan Gatz (Bundesrichter am Bundesverwaltungsgericht). Als neue Stellvertretungen wurden Nina-Isabel Skrobanek (BDEW), Silvia Bender (BUND), Karen Thormeyer (DNR) und Wolfram Axthelm (BEE) berufen.

Staatssekretär Jochen Flasbarth bestärkt das KNE

Im Mittelpunkt der Sitzung stand der Besuch von Staatssekretär Jochen Flasbarth (BMU), der in seinem halbstündigen Beitrag mehr Beweglichkeit aller Akteure gefordert hat, da ansonsten die Ziele einer naturverträglichen Energiewende und der Energiewende allgemein nur schwer erreichbar sein dürften. Er bestärkte das KNE in seinen Aufgaben Debatten zu versachlichen und die Konflikte vor Ort zu klären. Er wünschte Direktor Dr. Torsten Raynal-Ehrke und dem gesamten Team des KNE weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit. Vom KNE-Beirat wünscht sich der Staatssekretär deutliche Impulse und Unterstützung bei den kommenden Herausforderungen.

Anliegen, Handlungsfelder und Aktivitäten

Im Anschluss an den Besuch des Staatssekretärs gab das KNE einen Einblick in seine Aktivitäten. Die Beiratsmitglieder stellten in Impulsvorträgen ihre drängendsten Handlungsfelder vor. Einig war man sich auf allen Seiten, dass die Anstrengungen für eine naturverträgliche Energiewende intensiviert werden müssen. Der Beirat befürwortete zudem zwei Projektvorhaben des KNE. Eines befasst sich mit der guten fachlichen Praxis zur Visualisierung von Windenergieanlagen in Fotos und das andere stellte eine Workshopreihe zu den technischen Systemen zur Vermeidung von Vogelkollisionen dar.

Das Angebot des KNE:

Foto: Tanja M. Marotzke.

Ist der wirklich aus Eis?!

Berlin, 17. und 18. August 2019

Ist der wirklich aus Eis?!

Das KNE präsentierte sich mit einem vielfältigen und interaktiven Stand anlässlich des Tages der offenen Tür am 17. und 18. August im Lichthof des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Unter der Überschrift „Naturschutz und Energiewende – geht das?“ konnten sich die Besucher und Besucherinnen einen Überblick über die Arbeit und Angebote des KNE verschaffen. Bereits zum 21. Mal öffneten das Bundeskanzleramt und die Bundesministerien ihre Türen für die interessierte Öffentlichkeit.

#esschmilzt

Der Eisbär am KNE-Stand war DIE Attraktion. Das Erstaunen über den Eisbären aus Eis war ebenso groß, wie die Faszination, die der schillernde Bär hervorrief. Hergestellt von einem Berliner Künstler und angestrahlt in unterschiedlichen Farben konnte dem Bären im Verlauf des Tages beim Schmelzen zugeschaut werden. Neben der Begeisterung für die Schönheit der Skulptur löste dieser Anblick bei vielen Besuchern und Besucherinnen Beklommenheit und Betroffenheit aus, symbolisierte dieser Effekt doch die Auswirkungen des Klimawandels für den Menschen und für die Natur.

Eine naturverträgliche Energiewende ist möglich

Auch die Bundesumweltministerin Svenja Schulze zeigte sich bei ihrem Besuch des KNE-Standes vom Eisbären beeindruckt. Mit Dr. Torsten Raynal-Ehrke, Direktor des KNE, betonte sie im kurzen Austausch, dass die Umsetzung einer naturverträglichen Energiewende machbar ist und weiter vorangetrieben werden muss. Das KNE leiste hier mit seiner Arbeit und seinen Angebote einen wichtigen und zielführenden Beitrag.

Schreibmaschine, Solarpanel und Fledermaus

Mit einer Installation aus verschiedenen Alltagsdingen, die früher alle mechanisch funktionierten und heute größtenteils in den Haushalten strom- oder batteriebetrieben vorkommen und weiteren Gegenständen zum Thema erneuerbare Energien und Naturschutz veranschaulichten wir den zunehmend gesteigerten Energiebedarf und die Notwendigkeit des Ausbaus der erneuerbaren Energien unter Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes. Im Gespräch informierten sich die Besucher und Besucherinnen über die Zusammenhänge im Spannungsfeld Naturschutz und Energiewende.

48,9 Prozent

Das war die richtige Antwort auf die Frage „Wie hoch war der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung im Juni 2019?“ beim KNE-Quiz. Verschiedene Fragen rund um das Thema Naturschutz und erneuerbare Energien veranschaulichten die Zusammenhänge und Herausforderungen und waren häufig der Auftakt zu einem längeren Austausch und Gespräch mit den Interessierten. Zu gewinnen gab es praktische Kleinigkeiten für den alltäglichen Gebrauch, wie beispielsweise einen Kaffeebecher für unterwegs, hergestellt aus altem Kaffeesatz oder wiederverwendbare Edelstahltrinkhalme zur Vermeidung von Plastikmüll. Alle Gewinne zeichneten sich durch ein nachhaltiges und umweltfreundliches Produktdesign aus und zeigten, wie man auch mit kleinen Dingen einen Beitrag zum Erhalt von Umwelt und Klimaschutz leisten kann.

Jeder kann einen Beitrag leisten

Eine Stimmungsabfrage zeigte, dass die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits im eigenen Alltag einen Beitrag zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz leisten. Sei es durch Energiesparmaßnahmen, die Vermeidung von Plastik- und Verpackungsmüll oder den Umstieg auf einen Energieversorger, der Strom aus erneuerbaren Energien anbietet.

Ein gelungener Auftritt

Das vielfältige und interaktive Angebot stieß bei den Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse und positive Resonanz. Mit unseren informativen und unterhaltsamen Angeboten für die ganze Familie konnten wir auf anschauliche und spielerische Weise die Zusammenhänge und die Herausforderungen einer naturverträglichen Energiewende veranschaulichen und Wissen rund um die Energiewende vermitteln. In den vielen Gesprächen zeigte sich erfreulicherweise, dass der Einsatz und Ausbau der erneuerbaren Energien befürwortet wird. Wir bedanken uns beim BMU und allen Besucherinnen und Besuchern für die gelungene Veranstaltung.

Das Angebot des KNE:

Eine kleine Fotogalerie finden Sie unten auf dieser Seite unter dem Beitrag.

Treffen Sie das KNE am Tag der offenen Tür im Bundesumweltministerium

Berlin, 5. und 6. Juni 2019

Treffen Sie das KNE am Tag der offenen Tür im Bundesumweltministerium

Am 17. und 18. August 2019 öffnen das Bundeskanzleramt und die Bundesministerien bereits zum 21. Mal ihre Türen für die interessierte Öffentlichkeit.

Naturschutz und Energiewende – geht das? Was steckt dahinter? Welche Konflikte entstehen im Rahmen einer naturverträglichen Energiewende? Was sind die Aufgaben des KNE? An wen richten sich die Angebote? Wie das KNE arbeitet und interessante Fakten zum Thema präsentieren wir am 17. und 18. August von 10:00 bis 18:00 Uhr im Lichthof des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin an unserem Informationsstand.

Kommen Sie mit uns ins Gespräch und tauschen Sie sich mit uns über die Herausforderungen im Spannungsfeld Naturschutz und erneuerbare Energien aus. Informieren Sie sich über unsere Angebote und Tätigkeitsfelder.

Mit informativen und unterhaltsamen Angeboten für die ganze Familie wollen wir darüber hinaus auf spielerische Weise die Zusammenhänge und die Herausforderungen einer naturverträglichen Energiewende veranschaulichen und Wissen rund um die Energiewende vermitteln. Erfahren Sie unter anderen beim Bilderraten, wie Naturschutz und Energiewende miteinander vereinbar und welche Herausforderungen zu bewältigen sind, und testen Sie in einem Quiz Ihr Wissen rund um das Thema. Schauen Sie bei uns am Stand vorbei, wir freuen uns auf Sie.

Weitere Informationen zur Veranstaltung.

Das Angebot des KNE:

Das Jahr des Handelns

Berlin, 5. und 6. Juni 2019

Das Jahr des Handelns

Es sei „das Jahr des Handelns“ betonte Bundesumweltministerin Svenja Schulze in ihrer Rede auf dem BDEW-Kongress in Berlin. Es bedürfe schnellerer Anstrengungen beim Ausbau der Netze und Speicher, bei der Ausweitung der Solarenergie auf Dächern, der Energieeffizienz und einer sektorübergreifenden CO2-Bepreisung. Auch Wärme und Verkehr müssten ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Für das Klimakabinett gäbe es keine Sommerpause.

Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier befürwortet mittlerweile eine CO2-Bepreisung. Er verwies auf die unterschiedlichen Gutachten zu den Auswirkungen der CO2-Bepreisung, die aktuell von der Bundesregierung beauftragt seien. Er betonte, dass in den Ländern, die bereits eine CO2-Bepreisung eingeführt haben, die Verbraucher und Verbraucherinnen deutlich niedrigere Strompreise als in Deutschland zahlten. Notwendig sei es daher, eine Entlastung, zum Beispiel über die Senkung der Stromsteuer, zu schaffen.

Über die politischen Impulse hinaus gab es zahlreiche Sessions und Podiumsdiskussionen zu den unterschiedlichsten Themen. Auch das Thema Akzeptanz und Konflikte in der Energiewende, ein Kernthema des KNE, wurde in einer Themensession erörtert. Hier wurde deutlich, dass es der Planung und Genehmigung von Projekten vor Ort zum Teil Akzeptanzprobleme gibt und es auch zu unterschiedlichen Konflikten kommt. Der Bedarf an Maßnahmen zu Erhöhung der Akzeptanz ist gegeben und eine Unterstützung durchaus erwünscht.

Das KNE vor Ort

Das KNE war mit einem Informationsstand auf dem BDEW-Kongress. In den persönlichen Gesprächen zeigte sich, dass die Angebote und die Arbeit des KNE als notwendig und sinnvoll eingeschätzt werden. Kontakte wurden ausgetauscht und Vereinbarungen darüber getroffen, auch im Anschluss an den Kongress weiter im Gespräch zu bleiben und Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Blick zu behalten. Im Rahmen der angebotenen Diskussions- und Informationsforen konnten Impulse uns Anregungen für die konkrete Arbeit des KNE gewonnen werden.

Informieren sie sich über das Angebot des KNE: