LaFutura – internationaler Austausch mit Blick in die Zukunft

Lissabon, 25. und 26. September 2019

LaFutura – internationaler Austausch mit Blick in die Zukunft

Die LaFutura ist eine der bedeutendsten Trendkonferenzen und fand zum zehnjährigen Jubiläum in Lissabon statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wie der Klimastreik der FridaysForFuture-Bewegung genauso wie der Fortgang der europäischen und internationalen Energiewende. Der Fokus für die Betrachtung von „Lebensqualität“ wurde vor allem auf Städte, Nachhaltigkeit und Innovationen gelegt.

Das KNE führte vor Ort zusammen mit J2C einen Workshop zu Kommunikationsstrategien in den Konflikten der Energiewende mit dem Naturschutz durch. Die rund zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich umfassend über das vielschichtige Themenfeld und setzten sich mit möglichen Konflikten sowie Strategien zur Konfliktbearbeitung und -lösung auseinander.

In den persönlichen Gesprächen zeigte sich, dass die Angebote und die Arbeit des KNE als notwendig und sinnvoll eingeschätzt werden. Kontakte wurden ausgetauscht und Vereinbarungen darüber getroffen, auch im Anschluss an die Konferenz weiter im Gespräch zu bleiben und Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Blick zu behalten. Im Rahmen der Veranstaltungsangebote konnten Impulse und Anregungen für die konkrete Arbeit des KNE gewonnen werden.

Weitere Informationen zur LaFutura.

Foto: Michael Krieger.

Workshop zu Kommunikationsstrategien.

Internationaler Austausch zur Energiewende in China

Berlin, 23. September 2019

Internationaler Austausch zur Energiewende in China

E-Coshare ist eine seit 2017 in der chinesischen Provinz Shanxi aktive Umweltorganisation, die unter anderem Unternehmen darin berät, wie sie umweltfreundlicher werden können. Ein zentrales Projekt ist aktuell der Fen-Fluss, der durch die gesamte Provinz fließt.

In diesem Zusammenhang residiert die Präsidentin von E-Coshare, He Hong, derzeit für einen Monat in Berlin bei der Bundeskontaktstelle Wasser der GRÜNEN LIGA. Präsidentin He Hong besuchte in Begleitung von Michael Bender, Bundeskontaktstelle Wasser, das KNE, um sich über Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende auszutauschen.

Für eine naturverträgliche Energiewende in China

E-Coshare betreibt zudem eine Plattform, um sich mit anderen chinesischen Umweltverbänden zu vernetzen. Dabei spielt auch die Umsetzung der Energiewende in China eine zentrale Rolle. Die Provinz Shanxi wird überwiegend mit Kohle- und Gasstrom versorgt. Die Erneuerbaren fristen mit knapp 14 Prozent derzeit noch ein Schattendasein. An dieser Situation will E-Coshare etwas ändern und hat sich auch deswegen beim KNE darüber informiert, welche Kommunikationsmöglichkeiten bestehen, um für einen umwelt- und naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien zu sorgen.

Geschäftsführer Michael Krieger stellte im Zuge dessen die Arbeit des KNE vor und gab dabei auch einen Überblick über die Kommunikationsstrategien, die im KNE Anwendung finden. Es wurde vereinbart, weiterhin in Kontakt zu bleiben und sich hinsichtlich der Möglichkeiten einer digitalen Kommunikation weiterhin zu unterstützen.

E-Coshare

Die gerade gegründete chinesische Organisation E-Coshare wird von der Regierung der Provinz Shanxi finanziert. Sie ist mit ihren Angeboten darauf ausgerichtet, Unternehmen und Schulen zu trainieren, umweltfreundlich zu agieren (zum Beispiel, um Plastik zu vermeiden). Eine der zukünftigen Aufgaben wird es sein, den umwelt- und naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien in Shanxi voranzutreiben.

Das Angebot des KNE:

Foto: von Took auf Pixabay.

Das berühmte Hängende Kloster Xuankong Si in der Provinz Shanxi.