Wie geht man mit massiven „Störern“ um?

Fulda, 29. und 30. November 2019

Wie geht man mit massiven „Störern“ um?

Am vergangenen Freitag trafen sich unsere Mitglieder des KNE-Mediatorenpools zum 4. KNE-Fachforum in Fulda. Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens stand ein Seminarteil zu „rechtsextremen Störern“ bei der Konfliktarbeit vor Ort.

Leider kommt es in der Arbeit der Mediatorinnen und der Mediatoren im Zuge der Bearbeitung von Konfliktfällen vor, dass auch Rechtsextreme versuchen, die Klärung des Konflikts für ihre Zwecke zu vereinnahmen bzw. die Klärung schlicht zu stören oder zu behindern. Wie man mit solchen Situationen umgeht und welche Strategien hier funktionieren, wurde zusammen mit dem „MBT Hessen e. V.“, einer Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus, erarbeitet und für die Arbeit vor Ort praxisgerecht aufbereitet.

Am zweiten Tag stand ein Rollenspiel zur Klärung von Haltungsfragen im Zentrum der Diskussion. Ebenfalls wurde zum Vortrag von KNE-Geschäftsführer Michael Krieger sowie zum Bericht aus der KNE-Konfliktberatung intensiv diskutiert. Außerdem wurden vielfältige Vorschläge zur Intensivierung der Zusammenarbeit von KNE und KNE-Mediatorenpool erörtert. Diese sollen zukünftig in die Zusammenarbeit einfließen.

Das 5. Fachforum Mediatorenpool ist bereits geplant und findet am 20. und 21. März 2020 in Hannover statt.

Gruppe im Sitzkreis in einem Raum

Gemeinsam mit neuer Energie

Passau, 9. November 2019

Gemeinsam mit neuer Energie

Unter diesem Motto veranstaltete Bündnis 90/Die Grünen im Bayrischen Landtag einen ganztägigen Energiekongress in Passau, der die Möglichkeiten der Energiewende vor Ort in den Blick nahm.

Dr. Martin Köppel vom KNE informierte auf der Veranstaltung die Teilnehmenden zum Thema „Konfliktlösungen beim Ausbau der Windenergie“. In seinem Vortrag ging er insbesondere darauf ein, wie Konflikte eskalieren, welche Lösungsansätze es gibt und wie es gelingen kann, Akzeptanz für konkrete Projekte vor Ort zu schaffen. Dazu berichtete er auch aus dem Erfahrungsschatz der KNE-Konfliktberatung vor Ort.

Speziell das Interesse an Strategien und Instrumenten zur Konfliktlösung und der Schaffung von Akzeptanz war sehr groß. In vielen Gesprächen und Diskussionen wurde klar, dass es bei der Planung von konkreten Projekten vor Ort viel Widerstand und Konflikte gibt. Umso größer sei hier der Bedarf an Konfliktbegleitung und -moderation. Es wurde sehr begrüßt, dass es eine unabhängige Einrichtung gibt, die den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützt und als Ansprechpartner für alle Akteure zur Verfügung steht.

In den persönlichen Gesprächen gab es bereits konkrete Anfragen an die Konfliktberatung.

Angebote zu den Vorträgen und der Beratung des KNE:

Blick auf Passau in Bayern.

Blick auf Passau.

Erfolgreiches KNE-Forum auf den 28. Windenergietagen

Potsdam, 6. und  7. November 2019

Erfolgreiches KNE-Forum auf den 28. Windenergietagen

Das KNE war ein eingeladen, sich am Programm der 28. Windenergietage zu beteiligen. Unter dem Motto „Wenn der Wind sich dreht…“ veranstaltete Spreewind die diesjährige Veranstaltung in Potsdam. In Kooperation mit der Agentur Ahnen & Enkel richtete das KNE das sehr gut besuchte Forum 21 „Akzeptanz und Bürgerbeteiligung“ aus. Dr. Bettina Knothe richtete Grußworte an die Teilnehmenden und moderierte eine Session des Forums.

Das KNE beteiligte sich außerdem mit Vorträgen zu den Themen „Was geht mit alternativer Kommunikation und Streitbeilegung, was vor Gericht definitiv nicht geht.“ und „Gute Kommunikation führt zum Erfolg!“ am Programm.

Elisabeth Hartleb und Dr. Jan Beermann referierten zudem gemeinsam einen weiteren Vortrag zum Thema „Kann man streiten lernen?“ im Forum 3 „Karriere und Weiterbildung“ auf Anfrage der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Knapp 2.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzeichneten die 28. Windenergietagen, insbesondere aus der deutschen Windenergiebranche.

Angebote zu den Vorträgen und der Beratung des KNE:

Blick auf den Ruinenberg in Potsdam_AchimScholty_Pixabay

Ruinenberg in Potsdam.

Niedersächsische Naturschutztage 2019

Visselhövede, 6. und 7. November 2019

Niedersächsische Naturschutztage 2019

Neu- und Ausbau großer Infrastrukturen in den Bereichen Verkehr, Versorgung oder der Industrie schafft stetig neue Konfliktsituationen mit dem Naturschutz. Eine Kompromissfindung scheint in vielen Fällen unmöglich.

Was sind prominente Konfliktfelder? Welche Ansätze, Modelle und konkrete Erfahrungen gibt es, die widerstreitenden Interessen auf dem Weg zu einer gemeinsamen Lösung miteinander in Einklang zu bringen? Unter anderem über diese Fragen haben rund 260 Teilnehmende auf den Niedersächsischen Naturschutztagen 2019 mit dem Motto „Klima-, Naturschutz und Infrastrukturplanung“ miteinander diskutiert.

Dr. Bettina Knothe, Leiterin der KNE-Konfliktberatung, und Dr. Claudia Bielfeldt, KNE-Mediatorin, berichteten, auf der von der Alfred Töpfer Akademie für Naturschutz veranstalteten Tagung, in ihrem Beitrag „Lösungsansätze für Konflikte im Spannungsfeld erneuerbarer Energien und Naturschutz: Mediationsmodelle des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende“ von Erfahrungen aus der Konfliktberatung. Sie stellten dabei Lösungsansätze zur Klärung und Mediation von Konflikten im Spannungsfeld erneuerbarer Energien und Naturschutz vor.

Die Naturschutztage sind ein alljährlich stattfindendes offenes Forum des Austausches zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Naturschutzverwaltung, Naturschutzverbänden, Planungsbüros, Wirtschaft und Politik. Acht Fachvorträge beleuchteten die Themenfelder Straßenverkehrsplanung, erneuerbare Energien und Stromtrassen sowohl mit Blick auf Konfliktkonstellationen als auch mit der Perspektive auf konstruktive Lösungsmöglichkeiten von Konflikten mit dem Naturschutz. Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, warb auf Veranstaltung um „Verständnis für unterschiedliche Meinungen, klare und vor allem transparente Prozesse, um am Ende gemeinsam eine Konfliktlösung tragen zu können“.

Gruppenbild mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (v. l. n. r.): Prof. Dr. Thomas Kaiser (Arbeitsgruppe Land und Wasser), Günther Henkenberens (Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr), Olaf Lies (Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz), Dr. Claudia Bielfeldt (KNE-Mediatorin), Dr. Bettina Knothe (Abteilungsleiterin der Konfliktberatung im KNE), Eva Eichenauer (Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung) und Dr. Eick von Ruschkowski (Direktor der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz).

Gruppenbild Niedersaechsische Naturschutztage 2019. Quelle: Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz

Gruppenbild mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (3. v. l. ).
Bildquelle: Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz.

Chinesische Delegation besucht das KNE

Berlin, 5. November 2019

Chinesische Delegation besucht das KNE

Die Fujian Investment & Development Group ist ein chinesischer Konzern mit Sitz in der Provinz Fujian. Die Provinz befindet sich an der Pazifikküste und liegt zwischen Shanghai im Norden und Hong Kong im Süden. Die Group besucht mit einer Delegation von zwanzig Personen unterschiedliche Akteure in Deutschland. Sie waren unter anderem in München und Berlin unterwegs. Im Fokus stehen dabei Akteure der deutschen Energiewende.

Bei Michael Krieger, Geschäftsführer des KNE informierte sich die chinesische Delegation über die Kommunikationsstrategien der deutschen, naturverträglichen Energiewende. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf Aushandlungsprozesse vor Ort gelegt und die Strategien der einzelnen Stakeholder. Ebenfalls wurde vertieft auf das KNE als Institution eingegangen und es würden Überlegungen angestellt, ob ein chinesisches Pendant zum KNE für die dortigen Prozesse hilfreich sein könnte.

In Fujian leben 36 Millionen Menschen. Quanzhou ist mit 7,86 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Provinz. Xiamen ist Verwaltungssitzung. Die Fujian Group wurde 2009 gegründet und ist an 120 Unternehmen in China, Hong Kong, Macau und Taiwan beteiligt. Die Gesamtbeteiligungen belaufen sich auf 130 Milliarden RMB (etwa 17 Milliarden Euro). Die Group investiert in Offshore- und Onshore-Windparks, Brücken, Häfen und weitere Infrastruktur.

Gruppenbild Delegation aus China im KNE

Internationales Interesse an der Arbeit des KNE

Nanjing, 29. und 30. Oktober 2019

Internationales Interesse an der Arbeit des KNE

Vom 29. bis 30. Oktober 2019 fand das 1. Internationale Symposium zu „people-oriented urban design“ in Nanjing (Provinz Jiangsu, Volksrepublik China) an der Southeast University statt. Mehr als einhundert Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus China, Deutschland, Frankreich und Spanien tauschten sich zu verschiedensten städteplanerischen Ideen aus, die eine stärkere Einbindung des Menschen in das Zentrum der Überlegungen stellen.

In 33 Fachvorträgen von Stadt-Architektur über sich verändernde kleine Gemeinden bis hin zu philosophischen Grundgedanken für das 21. Jahrhundert konnten sich die Teilnehmenden über Fallstudien, Forschungsergebnisse und praktische Arbeiten informiert. Für das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende stellte Geschäftsführer Michael Krieger die Kommunikationsaspekte bei der Arbeit des KNE vor Ort vor. Dabei stellte er die unterschiedlichen Strategien der Stakeholder vor Ort (Naturschutzorganisationen, Behörden, Projektierer usw.) vor und gab einen Einblick in die Vielzahl der vom KNE bearbeiteten Fälle.

Die Teilnehmer, besonders auch China und Frankreich hatten dabei ein verstärktes Interesse an der Arbeit des KNE und würden sich freuen, wenn das hier geknüpfte Netzwerk weiter verdichtet werden könnte. Insbesondere die vom KNE zusammen mit der Europa-Universität Viadrina durchgeführte Weiterbildung für professionelle Mediatorinnen und Mediatoren war für die chinesischen Kolleginnen und Kollegen von herausragendem Interesse. Ein vertiefender Austausch hierzu ist von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erwünscht. Die Ergebnisse der Fachkonferenz werden von den Professorinnen und Professoren der Universitäten Nanjing in die weitere Arbeit einfließen.

Der ausführende Organisator der Konferenz, Prof. Dr. Yi Xin gab dem KNE zudem vor Ort ein Interview. Dieses wird voraussichtlich in unserem kommenden Jahrbuch K20 im nächsten Jahr veröffentlicht werden.

Blick auf die Stadt Nanjing

Blick auf Nanjing.

Entwicklung der erneuerbaren Energien in Bayern umstritten

Taufkirchen, 25. Oktober 2019

Entwicklung der erneuerbaren Energien in Bayern umstritten

Das KNE tauschte sich mit Akteuren der Energiewende auf dem 2. Branchentag Erneuerbare Energien Bayern über aktuelle energiepolitische Entwicklungen vor Ort aus. Die Landesvertretung Bayern des Bundesverbands Erneuerbare Energie e. V. hatte zu der Veranstaltung geladen und konnte rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen.

Das umfangreiche Programm widmete sich unter anderem dem Klimawandel in Bayern, aktuellen Entwicklungen und der Frage, ob sich Bayern zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgen kann. Dr. Sabine Jarode, Ministerialdirigenten im bayrischen Wirtschaftsministerium, äußerte sich deutlich, dass 10H-Regelung in Bayern – so wie im Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern vereinbart – bleibe, und dass das Ministerium die Kommunen stärker dabei unterstützen wolle, Windenergie vor Ort im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern umzusetzen. Dieser Punkt wurde während der gesamten Veranstaltung intensiv und kontroversdiskutiert, die Mehrzahl stufte die 10H-Regelung in Bayern als ein zentrales Hemmnis für den Ausbau der Windenergie ein.

Spannende Gespräche und interessanter Austausch mit Akteuren aus der Windbranche.

In vielen Gesprächen wurde klar, dass es bei die der Planung von konkreten Projekten vor Ort viel Widerstand und Konflikte gibt. Umso größer sei hier der Bedarf an Konfliktbegleitung und -moderation. Es wurde sehr begrüßt, dass es eine unabhängige Einrichtung gibt, die den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützt und als Ansprechpartner für alle Akteure zur Verfügung steht.

Bild von andreas160578 auf Pixabay 

Windenergieanlagen und Landschaft, Bild von andreas160578 auf Pixabay

Blick in die Praxis

Mainz, 17. Oktober 2019

Blick in die Praxis

Unter dieser Überschrift gab Dr. Martin Köppel, Konfliktberater und Leiter der Außenstelle Süd im KNE, auf dem 3. Windbranchentag Rhein/Main/Saar 2019 in Mainz einen Einblick in die Konfliktberatung des KNE und die Herausforderung, schwierige Prozesse bei Windenergieprojekten zu begleiten und zu moderieren. Themenschwerpunkte des Vortrags waren die Vermeidung von Konflikteskalation durch Moderation und Mediation, Erfahrungsberichte aus der KNE-Konfliktberatung die Vorstellung von Instrumenten zur Schaffung von Akzeptanz und Lösungsansätzen.

Rund 400 Teilnehmende trafen sich auf dem Windbranchentag Rhein/Main/Saar 2019 zum länderübergreifenden Austausch. Der Branchentag ist das jährliche Fachtreffen der Windbranche aus den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Zur dritten Ausgabe des etablierten Branchentreffens trafen sich in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Behörden, Wirtschaft und Verbänden, um über die Gründe für den zögernden Ausbau der Windenergie in den Bundesländern zu diskutieren und gemeinsam an Lösungsoptionen zu arbeiten.

In den persönlichen Gesprächen, auch am Informationsstand des KNE, tauschten sich Dr. Martin Köppel und Dr. Jan Beermann vom KNE mit den Teilnehmenden aus und erörterten Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Unterstützung durch das KNE bei den Herausforderungen vor Ort.

Ansicht Mainz mit Dom von HolgerSchué auf Pixabay.

„Rotmilan – Land zum Leben“

Berlin, 22. Oktober 2019

„Rotmilan – Land zum Leben“

Der Deutsche Verband für Landespflege lud zur Abschlussveranstaltung des sechsjährigen Projektes „Rotmilan – Land zum Leben“ in die Räume der VKU in Berlin ein. Das KNE informierte sich vor Ort über die Ergebnisse und tauschte sich mit den Teilnehmenden intensiv aus. Bausteine des Projektes waren die Kartierung des Brutbestands und Bruterfolgs in den insgesamt neun Projektregionen (insgesamt 1.500 Bruten), die fachliche Beratung von Landwirten (4.000 Beratungsgespräche), die rotmilan-freundliche Bewirtschaftung von 13.000 Hektar landwirtschaftlicher Flächen und die Evaluation der Maßnahmen auf ihre Effekte auf den Brutbestand und Fortpflanzungserfolg.

Von den bestandswirksamen Einflussfaktoren für den Rotmilan fokussierte das Vorhaben auf die Bereiche Nahrungsangebot, Störungen und die Prädation (Waschbär). Hier lagen entsprechend auch die Schwerpunkte praktischer Maßnahmen.

Die präsentierten Ergebnisse zeigen, dass eine Verbesserung der Nahrungsverfügbarkeit durch Mahd und die Anlage von Brach- und Blühflächen gelingt und diese nicht nur zu einer höheren Beutedichte führt, sondern auch zu einem verbesserten Nahrungserwerb und letztlich auch auf den Bruterfolg hat. Schutzmanschetten zum Abhalten von Waschbären haben ebenfalls einen positiven Effekt. Dieser ist jedoch im Vergleich mit anderen Faktoren für den Bruterfolg beim Rotmilan in der Regel weniger bedeutsam als zum Beispiel die Entfernung zum nächsten Revierpaar.

Der ebenfalls bestandsrelevante Faktor „anthropogene Verlustursachen“ (also auch die Windenergie) war im Projekt explizit nicht adressiert. Dennoch traf Professor Dr. Franz Bairlein vom Institut für Vogelforschung, Vogelwarte Helgoland, auf Nachfrage einer Bürgerin die Aussage, dass seiner Einschätzung nach, der Faktor „Landschaft“, also ein „intakter Lebensraum“ für den Bestandserhalt des Rotmilans letztlich sehr viel bedeutsamer sei, als die Windenergie als Verlustursache.

Das Vorhaben wurde im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt von 2011 finanziert. Koordiniert wird das Vorhaben vom Deutschen Verband für Landschaftspflege und wissenschaftlich begleitet vom Dachverband Deutscher Avifaunisten.

Bild von Peter Hoare auf Pixabay.

Rotmilan von Peter Hoare_Pixabay

3. Regionale Energiekonferenz Oderland-Spree

Frankfurt (Oder), 22. Oktober 2019

3. Regionale Energiekonferenz Oderland-Spree

Die Regionale Planungsstelle der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree lud zu ihrer 3. Regionalen Energiekonferenz „Chancen der Energiewende nutzen – Zukunft gemeinsam gestalten“ in das Kleistforum in Frankfurt (Oder) ein. KNE-Mediator Gregor Maaß moderierte die Konferenz. Dr. Bettina Knothe stellte das Beratungsangebot des KNE im Zusammenhang mit der Kooperationsvereinbarung des KNE mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg Team Energie des Ministeriums für Wirtschaft und Energie Brandenburg vor.

Ziel der Regionalen Energiekonferenz war es anknüpfend an die voran gegangenen Energiekonferenzen der Regionalen Planungsstelle Oderland-Spree, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen und Regionalrat im gemeinsamen Austausch für einen Konsens bei der Energiewende zu bleiben. Die Konferenz widmete sich aktuellen Fragestellungen rund um Verkehr und Energieerzeugung: Bringt die Energiewirtschaft die Akzeptanz zurück an den Ort der dezentralen Energiegewinnung? Wie werden Kommunen bei Solarenergieprojekten beteiligt? Wer unterstützt öffentliche Träger im Konfliktfall bei Energieprojekten vor Ort? Welche Potenziale gibt es bei der E-Mobilität?

Auf der Veranstaltung hatten eine Reihe von regional tätigen Initiativen und Akteure, welche die Energiewende aktiv mitgestalten, die Gelegenheit, Ihre Angebote, Erfahrungen und Erkenntnisse vorzustellen und mit den Teilnehmenden in die Diskussion zu kommen.

Die Präsentationen der Referentinnen und Referenten werden zeitnah auf der Internetseite der  Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree zur Verfügung gestellt.

Bild von DavidRockDesign auf Pixabay.

Illustration erneuerbare Energien von DavidRockDesign_Pixabay