Pilotstudie und Fortsetzungsstudie zum RKR-Modell Rotmilan

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Sowohl die Erstellung der „Pilotstudie Erprobung Probabilistik“  als auch die der „Fortsetzungsstudie Probabilistik – Das Raumnutzungs-Kollisionsrisikomodell“  wurden von der Unterarbeitsgruppe Probabilistik der Umweltministerkonferenz fachlich begleitet.

Pilotstudie „Erprobung Probabilistik“

Die Pilotstudie wurde im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durch Bionum GmbH und BioConsult SH GmbH erstellt.

Die Pilotstudie sollte klären, ob die Voraussetzungen für die Ermittlung der Kollisionswahrscheinlichkeit über einen probabilistischen Ansatz als Basis für eine Signifikanzprüfung gegeben sind. Hierfür wurden zunächst bestehende Modellansätze und die vorliegenden Datengrundlagen evaluiert.

Für den Anwendungszweck haben die Autoren ein neues, vorläufiges Modell entwickelt (Hybrid-Modell), welches die Raumnutzung am Beispiel des Rotmilans sowie das Kollisionsrisiko bei Rotordurchflug in seinen Grundzügen darlegt. Aus diesem wurde später das RKR-Modell für den Rotmilan entwickelt. Für das Modell wurden mehrere zentrale Parameter benannt, die Einfluss auf die Kollisionswahrscheinlichkeit haben. Anschließend wurde überprüft, ob diese Parameter und die dafür benötigten Datengrundlagen (Vogelbewegungsdaten, Witterungsdaten, Betriebsdaten der Windenergieanlagen, Habitatausstattung) für eine tragfähige Untersetzung ausreichen.

Fortsetzungsstudie Probabilistik – Das Raumnutzungs-Kollisionsrisikomodell

Die Fortsetzungsstudie wurde im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz durch Bionum GmbH, BioConsult SH GmbH und TB Raab GmbH erstellt.

Die auf der Pilotstudie aufbauende Fortsetzungsstudie verfolgte das Ziel, das sogenannte „Hybrid-Modell“ weiterzuentwickeln, weiter zu validieren und für den Rotmilan vollzugstauglich auszugestalten. Das Ergebnis dieser Weiterentwicklung ist das RKR-Modell Rotmilan. In diesem Zuge wurde das Modell u. a. in Bezug auf die Prognose der Raumnutzung sowie das Meideverhalten in unmittelbarer Nähe zu Windenergieanlagen verbessert.

Ausführliche Informationen und den Download der Dokumentation der Berechnungsalgorithmen finden Sie hier.