Fortbildung/Mediation

Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende bietet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Konfliktmanagement der Europa-Universität Viadrina und in Kooperation mit dem Bundesverband Mediation professionellen Mediatorinnen und Mediatoren eine spezialisierende Fortbildung in Mediation für das Konfliktfeld Naturschutz und Energiewende an. Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Fortbil­dung wird der Umgang mit den besonderen Herausforderungen in diesem Konfliktfeld vermittelt. Dazu zählen insbesondere die folgenden Inhalte:

  • politische, rechtliche und technische Rahmenbedingungen des Konfliktfeldes Naturschutz und Energiewende,
  • Arbeit mit Interessenvertretern und größeren Gruppen,
  • Auftrags- und Verfahrensgestaltung im öffentlichen Raum,
  • Klarheit in der Rolle und Haltung des Mediators in politisch aufgeladenen Konflikten,
  • Modelle der Ko-Mediation,
  • Integration von Mediation in Partizipationsverfahren und in Planungs- und Entscheidungsprozesse in Politik und Verwaltung.

Das Fortbildungsangebot richtet sich an Mediatorinnen und Mediatoren, die bei einem anerkannten Mediationsverband eine Ausbil­dung von mindestens 120 Stunden absolviert haben. Kombiniert mit dem Fortbildungsangebot des KNE (80 Stunden) entspricht die Summe der absolvierten Unterrichtseinheiten den Mindestanforderungen an Fortbildungsstunden für eine Zertifizierung als Mediatorin oder Mediator (BM) des Bundesverbandes Mediation.
Ausbildende der Fortbildung sind Prof. Dr. Ulla Gläßer und Dr. Markus Troja (Ausbildungsleitung), Kristina Oldenburg und Inga Lutosch. Kurzprofile der Ausbildenden erhalten Sie hier.

Fortbildung und Mediatorenpool sind Teil des Angebots des KNE zu Konfliktklärung und Konfliktmanagement. Die Mediatoren und Mediatorinnen sind nach erfolgreicher Fortbildung vom KNE im Mediatorenpool gelistet und werden auf Anfrage vermittelt.