Meldungen

27.01.2026

Wie gelingt die Klimaneutralität?

Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein – so ist es im Bundesklimaschutzgesetz festgelegt. Wie können wir dieses Ziel erreichen? Ein Papier des Umweltbundesamtes stellt die notwendigen Schritte vor.
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18.11.2025

Bienenfresser profitiert, Rebhuhn und Kiebitz verlieren drastisch

Wie geht es den Vögeln in Deutschland? Darüber informiert der Bericht „Vögel in Deutschland – Bestandssituation 2025“, der insgesamt 429 in Deutschland brütende und rastende Vogelarten in den Blick nimmt. Während die Bestände wärmeliebender Arten zunehmen, leiden vor allem Arten, die landwirtschaftliche Flächen zum Brüten nutzen.
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20.10.2025

Wie beeinflussen Solarparks Vegetation und Boden?

Solarparks liefern saubere Energie, haben aber auch Auswirkungen auf die Bodenökologie. Eine Forschungsstudie zeigt, wie wichtig das richtige Design der Anlagen für Pflanzen und Bodenleben ist.
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25.09.2025

Neue Materialien für die Energiewende – Chancen und Risiken

Wie können innovative Materialien die Energiewende vorantreiben – und welche möglichen Risiken für Umwelt und Gesundheit gibt es? Diese Fragen hat die Bundesanstalt für Materialforschung im Auftrag des Umweltbundesamts untersucht. Die Ergebnisse sind nun nachzulesen.
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14.08.2025

Auftritt für die Biodiversität

Die Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030 ist Deutschlands Fahrplan zum Schutz der Biodiversität. Eine neue Internetseite liefert alle wichtigen Infos und Hintergründe zur Strategie, stellt Handlungsfelder, Ziele und Fortschritte vor und vernetzt wichtige Akteure miteinander.
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23.06.2025

Der „Hitzeknigge“ hilft durch die nächste Hitzewelle

Heiße Sommertage und -nächte verbinden die meisten Menschen mit Leichtigkeit, Glück, Sonne und Urlaub. Doch Hitzetage sind ein häufig unterschätztes Gesundheitsrisiko – nicht nur für Kinder oder ältere Menschen, sondern auch für Sporttreibende, Menschen, die im Freien arbeiten, Schwangere oder Obdachlose. Mit dem „Hitzeknigge“ informiert das Umweltbundesamt, wie man sich an besonders heißen Tagen schützen kann.
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22.05.2025

Mehr tun für Umwelt und Klima – wünscht sich die Mehrheit

Der Umwelt- und Klimaschutz ist vielen Menschen in Deutschland nach wie vor wichtig – doch die Aufmerksamkeit lässt spürbar nach, andere Krisen treten in den Vordergrund. Nur noch gut die Hälfte stuft das Thema als „sehr wichtig“ ein. Und beim Blick auf Politik und Wirtschaft sind viele skeptisch: Nur eine Minderheit glaubt, dass hier genug für den Schutz von Umwelt und Klima getan wird. Das zeigt die neue Umweltbewusstseinsstudie 2024 des Umweltbundesamtes.
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22.04.2025

Ästhetik trifft Energiewende

Die Energiewende ist nicht nur ein technisches und ökologisches Mammutprojekt – sie ist auch ein ästhetisches. Der Ausbau von Windkraft, Stromtrassen und Solarenergie verändert unsere Landschaft sichtbar und dauerhaft. Wie wirkt sich das auf Zulassungs- und Planungsverfahren aus und wie können die landschaftlichen Veränderungen bundeseinheitlich bewertet werden?
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20.03.2025

Umweltbewegung im Wandel

Hohe Mitgliederzahlen, aber sinkender Einfluss? Umweltverbände und -gruppen in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen. Eine Studie analysiert die vergangenen 25 Jahre, nimmt etablierte, aber auch neuere Bewegungen in den Blick und entwirft Zukunftsszenarien.
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13.12.2024

Naturbewusstsein 2023: Der Waschbär ist Verlierer

In erfreulicher und gebotener zweijähriger Regelmäßigkeit lassen das Bundesumweltministerium (BMUV) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) das Bewusstsein – also die Überzeugungen, die Wahrnehmungen und das Wissen – der Bevölkerung zu Natur, Naturschutz und biologischer Vielfalt erheben.
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06.11.2024

Wie kann Deutschland die EU-Biodiversitätsziele erreichen?

Bis 2030 sollen 30 Prozent der Land- und Meeresflächen in allen EU-Ländern als Schutzgebiete ausgewiesen sein, 10 Prozent der Gesamtfläche sollen einem strikten Schutz unterliegen. Die Kriterien für diese Flächen legt die EU-Biodiversitätsstrategie fest. Die vorgelegte Studie zeigt für die terrestrischen, also Landflächen Handlungsfelder auf, die für die Umsetzung der EU-Strategie angegangen werden müssen.
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29.10.2024

Integrative Energieszenarien entwickeln

Energiesystem-Transformationen sind eine große gesellschaftliche Herausforderung – die Gesellschaft kann sie vorantreiben, ihr aber auch kritisch bis ablehnend gegenüberstehen. Im Helmholtz Programm Energiesystemdesign wurde von Forschenden ein integrativer Ansatz zur Entwicklung nachhaltiger Energiesysteme erarbeitet. In einem Policy Brief werden die Ergebnisse nun vorgestellt.
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29.07.2024

Plädoyer für einen offensiven Umweltschutz

Unter den Buchveröffentlichungen, die sich mit den Perspektiven des Umwelt- und Artenschutzes befassen, ragt das von Jan-Niclas Gesenhues erfreulich hervor. Der seit Februar 2024 als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium tätige, noch junge Bundestagsabgeordnete der GRÜNEN, zeichnet die Entwicklung insbesondere des Artenschutzes in der sog. ‚Zeitenwende‘ nach, er benennt Fortschritte, Niederlagen und Gefahren. Die Empirie des Artenschutzes ist ernüchternd. Seit Jahrzehnten gibt es jedes Jahr neue Zahlen des Niedergangs. Sie werden beklagt, eine Trendumkehr aber
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08.05.2024

Ein digitales Dialogtool zur Entscheidungsunterstützung im Rahmen der Energiewende

Auf Basis verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse wurde ein digitales Dialogtool entwickelt, um die Bürgerbeteiligung bei Planungen von Windenergie- und Photovoltaikanlagen auf Gemeindeebene zu verbessern. Das Tool simuliert die Allokation der Anlagen auf einer interaktiven Karte. Die Zustimmung der Menschen zur Energiewende ist nach wie vor steigend, dennoch stoßen konkrete Planungen für neue Erneuerbare-Energien-Projekte vor Ort häufig auf Kritik oder Widerstand. Bei der Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien ist es daher wichtig, sowohl den Schutz von Natur und Landschaft
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17.04.2024

Eine digitale Zeitreise durch 50 Jahre Umweltbundesamt

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums erzählt das Umweltbundesamt (UBA) auf einer Internetseite seine Geschichte. Der virtuelle Rückblick gibt einen sehr interessanten Einblick in die Entstehung, Entwicklung und Arbeit des UBA. So erfährt man zu Beginn, dass in der sozialliberalen Koalition unter Bundeskanzler Willy Brandt der Umweltschutz endlich eigenständiger Politikbereich wurde. Im Oktober 1971 legt Hans-Dietrich Genscher, als damaliger Innenminister für Umweltschutz zuständig, das erste Umweltprogramm der Bundesregierung vor. Darin wird Errichtung eines „Bundesamts für Umweltschutz“
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26.03.2024

Artenschutz und Windenergie – Zumutbarkeit von Schutzmaßnahmen

Das KNE hat sich kürzlich in einer Veröffentlichung mit den Auswirkungen der neu eingeführten Zumutbarkeitsschwellen auf die Einsatzmöglichkeiten von Antikollisionssystemen zum Schutz von Vögeln bei Windenergievorhaben befasst (KNE 2024). Ein neues Kurzpapier von Wulfert et al., das im Auftrag des BfN erstellt wurde, bezieht weitere Schutzmaßnahmen, Fallkonstellationen und Berechnungen mit ein. Analyse von Fallkonstellationen und kritische Würdigung der neuen Zumutbarkeitsregeln für Schutzmaßnahmen Nach einer einleitenden Darstellung der neuen gesetzlichen Regelungen zur Zumutbarkeit
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22.02.2024

Solarparks als Lebensräume für Insekten der Agrarlandschaft (Minnesota, USA)

Walston et al. (2024): If you build it, will they come? Insect community responses to habitat establishment at solar energy facilities in Minnesota, USA Eine fünfjährige Feldstudie in Minnesota (USA) zeigt, dass neu eingesäte Gräser und Kräuter in Solarparks zu einem starken Anstieg der Insektenbiodiversität geführt haben. Dies wirkte sich auch auf angrenzende Ackerflächen aus: durch den Zuwachs der Insektengemeinschaften erhöhte sich dort die Bestäuberleistung. Diese positiven Entwicklungen passieren aber nicht von allein. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass standortgerechte Saatgutmischungen
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23.01.2024

Was lässt sich aus großangelegten Forschungsvorhaben für die Naturschutzpraxis ableiten?

Erstmals wurde für Bayern eine differenzierte Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Landnutzungsänderungen und deren kombinierte Einflüsse auf Arten, Lebensgemeinschaften und Ökosysteme vorgenommen.  Um die Ursachen des Insektensterbens besser zu verstehen, wurden im LandKlif-Verbundprojekt in einer bayernweiten Feldstudie elf Teilforschungsprojekte zwischen 2018 und 2023 durchgeführt. Die Ergebnisse geben Hinweise zur Verbesserung der Naturschutzpraxis im Bereich Insektenschutz. Ein Beispiel ist die Schaffung lichter Wälder mit Waldwiesenlichtungen, die als Refugien
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13.12.2023

„Vom Winde verdreht?“

Studie der Otto-Brenner-Stiftung zu medialen Narrativen zur Windenergie Georgiana Banita (2023): Vom Winde verdreht? Mediale Narrative über Windkraft, Naturschutz und Energiewandel Die Energiewende in Deutschland wird derzeit massiv beschleunigt, entsprechend verändert sich die Präsenz in der Berichterstattung in den Medien. Die Berichte zum Ausbau der erneuerbaren Energien, speziell der Windenergie, und zum Naturschutz sind häufig kritisch geprägt. Eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) hat mediale Narrative zu den vermeintlichen Konfliktfeldern Bekämpfung des globalen Klimawandels,
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22.11.2023

Zur räumlichen Bündelung von Verkehrswegen und PV-FFA aus naturschutzfachlicher Perspektive

Peter et al. (2023): Lebensraumverbund und Wildtierwege – erforderliche Standards bei der Bündelung von Verkehrswegen und Photovoltaik-Freiflächenanlagen Die räumliche Steuerung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA) ist im Zuge des verstärkten und beschleunigten Ausbaus von großer Bedeutung. Die Flächen entlang von bestehenden Infrastrukturen gelten aufgrund ihrer Vorbelastung als konfliktarm und vorrangig nutzbar. Um eine Lenkung auf diese Flächen zu erreichen, wurde in §35 Baugesetzbuch (BauGB) eine Teilprivilegierung und damit ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren für
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23.10.2023

Schwerpunkträume als methodischer Ansatz zur Berücksichtigung des Artenschutzes bei der Windenergie auf Planungsebene

Geißler et al. (2023): Schwerpunkträume zum Artenschutz in der Windenergieplanung - Methodische Ansätze zur planerischen Ausweisung von Flächen zur Windenergienutzung. Die Länder sind durch die gesetzlichen Vorgaben des Bundes verpflichtet, durch die Ausweisung eines individuellen Anteils der Landesfläche für die Windenergie ihren Beitrag zur Erreichung des durchschnittlichen „Zwei-Prozent-Flächenziels“ auf Bundesebene zu leisten. Um den Artenschutz bereits auf der planerischen Ebene berücksichtigen und damit zugleich Konflikte auf der nachfolgenden Genehmigungsebene minimieren
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19.09.2023

Bodenschutz in der Planung von Solarparks

Miller, R., Peter, M., Molder, F. (2023): Bodenschutz bei Standortauswahl, Bau, Betrieb und Rückbau von Freiflächenanlagen für Photovoltaik und Solarthermie. Der Ausbau der Solarenergie wird aktuell stark beschleunigt und erfordert eine zusätzliche Inanspruchnahme von Flächen. Die Belange des Bodenschutzes werden im Planungs- und Genehmigungsverfahren sehr unterschiedlich berücksichtigt. Aus diesem Anlass beauftragte die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz (LABO) die Erstellung einer „Arbeitshilfe Bodenschutz bei Standortauswahl, Bau, Betrieb und Rückbau von Freiflächenanlagen
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17.08.2023

Schutzgebietsmanagement unter Berücksichtigung des Klimawandels

Vollheyde, A.-L., Wenzel, T., von Haaren, C. (2023): Wasser zurück in die Landschaft - Ein Frühwarnsystem für FFH-Lebensräume im Klimawandel am Beispiel Bremens Der Artikel sensibilisiert die Leser und Leserinnen dafür, dass sich die ökologischen Rahmenbedingungen für etablierte Schutzziele und -konzepte im Klimawandel verändern. Sie legen dar, dass neue und bessere Prognosemethoden benötigt würden, um den Handlungsbedarf zu ermitteln und mit adäquaten Maßnahmen auf, die sich ändernden Bedingungen reagieren zu können. Ein Blick auf die Niederschlagsverteilung in Deutschland
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19.07.2023

30 Prozent Flächennaturschutz bis 2030 – Kriterien und Prioritäten

Beierkuhnlein, C., Stahlmann, R., Geist, J. (2023): Erfüllung der Ziele im Flächennaturschutz bis zum Jahr 2030 – Kriterien und Prioritäten Deutschland hat sich international verpflichtet 30 Prozent der Bundesfläche bis 2030 als Schutzgebiete auszuweisen. Bisher sind erst 15,5 Prozent der terrestrischen Fläche Deutschlands durch Natura 2000 geschützt. Beierkuhnlein und seine Kollegen zeigen auf, wie eine systematische, effiziente und evidenzbasierte Erweiterung der Schutzgebiete umgesetzt werden könnte. Den Autoren gelingt es, die Herausforderungen und Potenziale der aktuellen Erfordernisse
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20.06.2023

Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Vogelschutz

Es bestehen sowohl Konfliktpotenziale als auch Synergieeffekte zwischen Vogelschutz und dem Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik. BirdLife Österreich publiziert zwei Studien mit Empfehlungen zur naturnahen Gestaltung von Solarparks. Auch in Österreich soll der Ausbau der erneuerbaren Energien massiv beschleunigt werden. Derzeit wird demgemäß ein erheblicher Zubau an PV-Freiflächenanlagen (PV-FFA) geplant, welcher Eingriffe in Natur und Landschaft mit sich bringt. Welche Auswirkungen die Errichtung von PV-FFA in der freien Landschaft auf Brut- und Zugvögel haben wird, ist nicht eindeutig
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