Intensiver Austausch in der 6. Beiratssitzung im KNE

Berlin, 26. Oktober 2018

Intensiver Austausch in der 6. Beiratssitzung im KNE

Der Beirat des KNE traf sich zur 6. Tagung in den Geschäftsräumen des KNE. Die Mitglieder aus Naturschutz, Energiewirtschaft, dem Bund, Ländern und Kommunen sowie aus Wissenschaft und Forschung nahmen den Bericht der Geschäftsführung entgegen. Schwerpunkte der Beratungen waren Vorträge über die Arbeit des KNE zur Versachlichung von Debatten durch Fachinformationen und zur Klärung und Vermeidung von Debatten vor Ort. Vorgestellt und diskutiert wurden zudem die abschließenden Empfehlungen der beiden Fachdialoge des KNE „Erneuerbare Energien in der Nähe von UNESCO-Welterbe“ sowie „Qualitätssicherung von Fledermaus-Fachgutachten“.

Die 7. Tagung des Gremiums wird voraussichtlich am 12. April 2019 in Stuttgart stattfinden.

Das KNE beim Workshop Solnet BW II

Berlin, 25. Oktober 2018

Das KNE beim Workshop Solnet BW II

Am 23.10.2018 trafen sich die Vertreter von 9 Regionalverbänden in Stuttgart, um über die Frage zu diskutieren, wie man die Flächenverfügbarkeit für große Solarthermie-Freiflächenanlagen verbessern könnte. Solche Anlagen können – an „solare Wärmenetzen“ angeschlossen, die  EE-basierte Wärmeversorgung ganzer Siedlungsteile übernehmen. Das KNE, vertreten durch Frau Dr. Elke Bruns, lieferte den Input für die Diskussion über mögliche Ansatzpunkte der Klärung der Flächenverfügbarkeit durch planerische Steuerung.

BEE-Präsidentin besucht KNE

Berlin, 18. Oktober 2018

BEE-Präsidentin besucht KNE

Dr. Simone Peter, Präsidentin und Harald Uphoff, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energien besucht am gestrigen Mittwoch die KNE-Geschäftsstelle in Berlin. Peter und Uphoff informierten sich bei Direktor Dr. Torsten Raynal-Ehrke über die Arbeit des KNE. Besonderes Interesse lag dabei auf der praktischen Arbeit des KNE bei der Umsetzung von Projekten der erneuerbaren Energien vor Ort und die Klärung von Konflikten zwischen Betreibern, Naturschutz, Behörden und Anwohnenden.

Kritisch wurde dabei auch beleuchtet, dass der Weg zu einhundert Prozent Erneuerbare noch lange ist und auch die verfügbaren Flächen endlich sind. Peter begrüßte, dass das KNE mit seiner Arbeit einen wertvollen Beitrag für die Erreichung der Ziele einer naturverträglichen Energiewende leiste.

Das KNE auf dem 34. Deutschen Naturschutztag in Kiel

Berlin, 01. Oktober 2018

Das KNE auf dem 34. Deutschen Naturschutztag in Kiel

Rund 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland diskutierten auf dem Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unter dem Motto „Klarer Kurs – Naturschutz“ die Herausforderungen im nationalen und internationalen Meeresnatur- und Küstenschutz. Weitere Themen waren unter anderem die biologische Vielfalt, der Naturschutz in der Agrarlandschaft, in Schutzgebieten und in Städten, Rechts-, Planungs- und ökonomische Fragen sowie gesellschaftliche Herausforderungen im Naturschutz.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung betonte Jan Philipp Albrecht, der Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung von Schleswig Holstein, in seiner Rede die Notwendigkeit einer naturverträglichen Energiewende für einen erfolgreichen Naturschutz. Die per Video hinzugeschaltete Bundesumweltministerin Svenja Schulze wies in ihrer Rede auf die umfassenden Anstrengungen hin, deren es bedarf, um unsere Natur zu schützen und dabei zukunftsfähige Lösungen zu finden. Im Anschluss an die Eröffnung startete das Fachprogramm mit zahlreichen Sitzungen, offenen Foren und Diskussionsveranstaltungen mit über 80 Fachvorträgen.

Gut, dass es das KNE gibt.

So lautete das Fazit der vielen und intensiven Gespräche mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Austausch über die Angebote und bundesweite Arbeit des KNE. In den Gesprächen mit den Interessierten wurde deutlich, dass es nicht die Frage ist, ob die Energiewende umgesetzt werden soll. Es wurde daher sehr begrüßt, dass es eine unabhängige Einrichtung gibt, die den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützt und als Ansprechpartner für alle Akteure zur Verfügung steht.

Aus den vielen Einzelgesprächen an unserem Informationsstand wurde deutlich, dass es immer wieder zu Konflikten vor Ort beim Ausbau der erneuerbaren Energien kommt und das Angebot des KNE als wertvoll eingeschätzt wird. Kontakte wurden ausgetauscht und es wurde vereinbart, auch im Anschluss an den 34. Deutschen Naturschutztag weiter im Gespräch zu bleiben.